J.U.L.I.A.: Among the Stars Bewertungen
J.U.L.I.A.: Among the Stars ist ein innovatives, narratives Abenteuerspiel. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Rachel Manners, eine 35-jährige Astrobiologin. Sie ist Mitglied einer elitären Gruppe von Wissenschaftlern, die für eine der wichtigsten Missionen ausgewählt wurde, die jemals auf der Erde geplant wurden. Jetzt ist Rachel allein in der Umlaufbahn eines unbekannten Planeten.
App-ID | 257690 |
App-Typ | GAME |
Entwickler | CBE software |
Herausgeber | CBE software |
Kategorien | Einzelspieler, Steam-Erfolge, Steam-Sammelkarten, Untertitel verfügbar |
Genres | Indie, Abenteuer |
Datum der Veröffentlichung | 12 Sep, 2014 |
Plattformen | Windows, Mac, Linux |
Unterstützte Sprachen | English, German |

5 Gesamtbewertungen
5 Positive Bewertungen
0 Negative Bewertungen
Negativ Bewertung
J.U.L.I.A.: Among the Stars hat insgesamt 5 Bewertungen erhalten, davon 5 positive und 0 negative Bewertungen, was zu einer Gesamtbewertung von „Negativ“ führt.
Neueste Steam-Bewertungen
Dieser Abschnitt zeigt die 10 neuesten Steam-Bewertungen für das Spiel und präsentiert eine Mischung aus Spielerfahrungen und Meinungen. Jede Bewertungsübersicht enthält die gesamte Spielzeit sowie die Anzahl der positiven und negativen Reaktionen, wodurch das Feedback der Community klar dargestellt wird.
Spielzeit:
746 Minuten
Hammergeil!
Einige Rätsel sind echt kniffelig, sogar für mich alten Point&Klick Hasen! Aber es hat super Spaß gemacht herauszufinden was passiert ist!
Danke an die Entwickler für dieses kleine Meisterstück <3
12 Stunden Spielzeit die es wirklich wert waren!
👍 : 0 |
😃 : 0
Positiv
Spielzeit:
763 Minuten
A refreshing interpretation of Point&Click game mechanics, combined with (space) exploration. Well crafted, with nice puzzles and fine graphics, too.
👍 : 0 |
😃 : 0
Positiv
Spielzeit:
1218 Minuten
[b]6.0/10 Punkten[/b]
[b]Ein recht klassisches und durchschnittliches Adventurespiel mit einer packenden Story.[/b]
In meinen Augen liegt die größte Stärke von J.U.L.I.A.: Among the Stars in der spannenden Hintergrundgeschichte, die man als Spieler vor allem aus Logbucheinträgen der Crewmitglieder Stück für Stück rekonstruieren kann. Wer also vor seitenlangem Lesen nicht zurückschreckt und ein großes Whiteboard zur Hand hat, um sich die ganzen Personen, Gegenstände, Begebenheiten und zeitlichen Abläufe zu notieren, kann hier in einer packenden Science-Fiction-Kriminalgeschichte ermitteln. Leider ist die Hintergrundgeschichte für das Fortkommen im Spiel nur wenig relevant, weshalb einem hier leicht ein wesentliches Element des Spiels entgehen kann.
In allen übrigen Punkten schlägt sich das Spiel dann doch eher mäßig. Die Umgebung erkundet man in Form von vorgerenderten Standbildern, auf denen man ganz klassisch Gegenstände auswählen und über ein Kontextmenü mit ihnen interagieren kann. Die Darstellung von Animationen wird häufig gemieden; stattdessen wird nach einer Schwarzblende plump die veränderte Szenerie eingeblendet. Dafür gibt es eine ganze Reihe von hochwertigen Video-Zwischensequenzen. Der Sound setzt sich aus der Sprachausgabe, ein paar vereinzelten Effekten, einer atmosphärischen Geräuschkulisse und etwas dezenter Hintergrundmusik zusammen. Stimmig, mehr aber auch nicht.
Die Rätsel sind eine bunte Mischung, sowohl was Art als auch Schwierigkeitsgrad anbelangt, wirken aber in den meisten Fällen sehr aufgesetzt. Sie machen Spaß, sind aber nicht wirklich innovativ. Recht häufig sind Minigames, die auf simulierten Computerbildschirmen gelöst werden, oder das Suchen nach Passwörtern und Codes, die die Logbücher oder Türen freischalten. Die Rätsel kommen allesamt logisch daher, sind aber manchmal durch fehlende Erklärungen oder ausbleibende Rückmeldungen nicht auf Anhieb zu verstehen.
Die nachträgliche deutsche Synchronisation ist sehr gut gelungen. Die Stimmen sind gut gewählt und die Sprachausgabe tadellos abgemischt. Vereinzelnte Tippfehlern in den Untertiteln und eine kurze, unübersetzte Sequenz in der Sprachausgabe trüben den weit überdurchschnittlichen Gesamteindruck kaum.
👍 : 6 |
😃 : 0
Positiv
Spielzeit:
306 Minuten
+ Hammer Atmosphäre
+ Sehr gute Grafik und Sound
+ Durchdachte und spannende (aber etwas vorhersehbare) Geschichte
+ Gute Spieldauer
+ Angenehm fordernd
- Manchmal etwas repetitiv
Eine dieser - leider viel zu seltenen - Spiele-Perlen!
[Rating: 88/100]
👍 : 14 |
😃 : 0
Positiv
Spielzeit:
849 Minuten
J.U.L.I.A.: Among the Stars ist kein schlechtes Spiel. Die Story hat gewaltiges Potential und das wird auch größtenteils umgesetzt. Man findet sich schnell hinein und will das Rätsel lösen. Leider fehlt es trotzdem an Emotionen. Weder werden sie gezeigt, die Dialoge wirken steif und frei von Humor, noch werden sie erzeugt. Zudem fehlt dem Spiel ein echtes Inventar, wodurch sich die Kombinationstiefe i.d.R. auf einen Click beschränkt und darauf zu erkennen was er wohl bewirkt hat. Die Entwickler haben scheinbar versucht dem durch eine große Zahl von Mini-Games entgegenzuwirken. Einiges davon ist innovativ und gefällt mir sehr gut. Trotzdem wirkt das Spiel höchstgradig linear.
Wer sich darauf einlassen und über die kleinen Schwächen hinwegsehen kann, wird Spaß haben. Empfehlen kann ich es aber nicht.
👍 : 5 |
😃 : 0
Negativ
Spielzeit:
575 Minuten
Ich will dieses Spiel empfehlen, ich wills wirklich... aber ich kann nicht.
JULIA ist eine gute Spielidee, in veralteter aber akzeptablen Grafik und einer Geschichte die viel Potential aufweist. Das Gameplay erinnert ein bisschen an Klassiker wie Riven, man klickt sich durch Bilder und löst hier und da ein Rätsel. Während in der ersten Stunde noch Spannung aufkommt, werde die Spannungsspitzen im Verlauf des Spieles immer weniger und flacher und nach neun Stunden bin ich froh das es vorrüber ist. Aber was ist das Problem? Leider ist JULIA flach und unspektakulär, ich klicke mich durch die verschiedenen Planeten welche mich aber nur mit den nötigsten für die Story relevanten Infos füttern, gleichzeitig werde ich immerzu mit Rätseln konfrontiert welche eher den Anschein nerviger Lückenfüller haben (ein 1000-Teile Puzzle ist spannender). Was fehlt? Der Nebenpfad auf dem es noch mehr zu entdecken gibt und den man genau deswegen begeht, der goldene Käfer am Baum bei dem man sich fragt ob er vielleicht wichtig ist, dieser eine Knopf der eine Welt um dich herum zum Leben erwecken kann. An all dem kratzt JULIA leider nur an der Oberfläche, was sehr schade ist, denn Story und Welt haben das Potential.
👍 : 8 |
😃 : 0
Negativ
Spielzeit:
217 Minuten
Ein wunderbares Point & Click Adventure (mehr oder weniger) mit wirklich hübschen Szenen und ein paar netten Rätseln. Die Rätsel sind nicht wirklich kompliziert für manche braucht man aber doch ein bisschen. Es gibt auch ein paar Entscheidungspunkte, so dass es interessant sein kann das Spiel mehrfach zu spielen. Es sind leider nicht so~ viele.
👍 : 17 |
😃 : 1
Positiv
Spielzeit:
432 Minuten
[h1]Extrem gutes Adventure mit fesselnder Story[/h1]
Nachdem ich die Entwickler auf der Gamescom 2014 getroffen habe und mir J.U.L.I.A. anschauen durfte, hab ich das ganze erstmal aus den Augen verloren, weil gar nicht groß Werbung für den Release gemacht wurde. Jetzt beim Steamsale hab ich das Game wieder entdeckt und mir gleich zugelegt :)
Adventure Fans, die gleichzeitig auch noch auf ein Space Setting stehen, bekommen mit J.U.L.I.A. ein Komplettpaket, das keine Wünsche offen lässt. Das Setting ist sehr gelungen und auch die Spielzeit ist für ein Adventure recht lange (bei mir ohne die alternativen Enden 7 Stunden). Die Story um die künstliche Intelligenz Julia und das letzte Raumschiffbesatzungsmitglied Rachel zieht einen von Anfang an mit in den Bann und so kann man gar nicht mehr aufhören, sich durch fremde Planeten und deren Geschichte zu klicken. Schließlich will man herausfinden, was mit den anderen Crewmitgliedern geschehen ist.
Dazu gibt es passende Musik und schöne Artworks. Überhaupt gibt es viele (teils sehr knackige) Rätsel, die nie langweilig werden, weil immer etwas Neues gefordert wird.
Schade, dass das Game bisher so wenig Aufmerksamkeit bekommen hat, obwohl es richtig gut ist. Von mir gibts eine uneingeschränkte Kaufempfehlung!
👍 : 13 |
😃 : 1
Positiv
Spielzeit:
588 Minuten
Langer Text. Ich wollte J.U.L.I.A. wirklich mögen, ich habs echt versucht. Leider hat es mir das Spiel trotz guter Ansätze unmöglich gemacht, aber ich wollte zumindest erklären, warum diese Rezension so negativ ausfällt.
Ein Raumschiff wird irgendwo in den Weiten des Alls von einem Meteor getroffen. In Folge wird Rachel Manners, ein im Kälteschlaf liegendes Crewmitglied, vom Bordcomputer namens Julia geweckt. Nachdem sie recht schnell feststellen muss, dass die restliche Crew irgendwo in dem Sonnensystem, in dem sich das Schiff befindet, verschollen ist, begibt sie sich auf die Suche und versucht, mehr über das Schicksal ihrer Expedition herauszufinden.
Dabei setzt Rachel selbst keinen Fuß auf einen Himmelskörper. Sie bleibt stets im Raumschiff, während die Außenmissionen von Mobot, einem für Planetenerkundung vorgesehen Roboter, durchgeführt werden.
Das sieht dann so aus, dass man sich wie in Myst durch teilweise animierte Standbilder klickt, hier und da auf einen Hinweis klickt und sich dann die Kommentare von Rachel, Julia und Mobot anhört und anschließend das eine oder andere "Rätsel" löst.
Optisch ist das Spiel dabei durchaus gefällig, wenn auch nichts, was den Spieler aus den Schuhen haut. Die teilweise animierten Grafiken sind nett anzusehen und vermögen durchaus, ein Geffühl von Fremdheit, Einsamkeit oder Verfall zu vermitteln. Mitunter wirken einzelne Szenen und die wenigen Zwischenvideos allerdings wie etwas, das ich vor 10 jahren in einem Spiel erwartet hätte.
Leider kann ich keine Aussage über die deutsche Synchronisation treffen. Die Sprecher in der von mir gespielten englischen Version wirken mitunter ein wenig demotiviert, sind aber okay.
Der Soundtrack ist... passend, nehme ich mal an. In Ordnung, lasst es mich einfach so ausdrücken, ich habe das Spiel vor weniger als zwei Stunden beendet und wirklich NICHTS davon ist wirklich hängengeblieben. Ich kann mich undeutlich daran erinnern, dass der Soundtrack nie wirklich unpassend war. Die einzige Abweichung war hier eine negative, da bei vielen der "Rätsel" ewig die gleiche Synthesizer-Melodie düdelt und dabei sehr, sehr schnell nervtötend wirkt. Düüüü Düüüdeeeeeldüüüü düüdeldüüdeldüüüüü. DÜDELDÜÜÜ!
Vielleicht hat sich der Leser oder die Leserin schon gefragt, warum "Rätsel" hier wiederholt in Gänsefüßchen steht. Das liegt daran, dass J.U.L.I.A. irgendwie kaum echte klassische und für Adventure typische Rätsel aufweisen kann. Wirklich ein wenig darüber nachdenken, wie eine bestimmte Situation zu lösen sei, musste ich dabei bei höchstens 2 oder 3 Gelegenheiten. In der Regel beschränkt sich die Qualität dieser Rätsel auf "Benutze Gegenstand A mit Gegenstand B" oder darauf herauszufinden, zu welchem Planeten man denn nun als nächstes reisen muss.
Der Rest des Spieles besteht aus dummen, dummen, DUMMEN Fleißaufgaben, die wieder und wieder in endlosem Herumgeklicke nach dem "Versuch und Irrtum"-Prinzip ablaufen. Mit Spaß oder Herausforderung hatte das zumindest für mich nichts zu tun.
Das liegt zum einen an der Natur dieser Fleißaufgaben und zum anderen an einer schlechten und nicht-intuitiven Umsetzung. Einen großen Teil des Spieles wird man damit verbringen, irgendwelche PDAs zu hacken, Geschichten nachzuerzählen, Datenbanken zu entschlüsseln oder kleine Schalterrätsel zu lösen.
Das Problem? In den allermeisten Fällen bestehen diese Rätsel aus einem Bildschirm, der mit Symbolen, Bildern oder einer Unmenge an Zahlengruppen gefüllt ist. Dann besteht die Aufgabe darin, die Bildchen in der richtigen Reihenfolge auf die richtigen Felder abzulegen, einen Text durch Zuordnung von Buchstaben zu Zahlengruppen zu entschlüsseln oder Symbole / Gegenstände / Planquadrate in der richtigen Reihenfolge anzuklicken.
Abgesehen davon, dass diese Rätsel unmotiviert und langweilig sind und in den meisten Fällen kaum etwas zur Geschichte beitragen, in der Tat könnten die meisten dieser Rätsel auch in einem beliebigen anderen Adventure untergebracht werden, verursachen diese Rätsel gleich auf drei Arten Frustration.
Erstens wird dem Spieler oft nicht ausreichend vermittelt, was das Spiel eigentlich vom Spieler WILL. Hier hast du irgendwelche Symbole / Gegenstände, klick halt einfach mal ein paar davon an. Irgendwas passiert. Waum, weiss ich auch nicht. Klicke ein weiteres Symbol an. Etwas anderes passiert. Vielleicht geschieht auch gar nichts oder das Rätsel wird auf den Anfangszustand zurückgesetzt. Jedenfalls wollte sich bei mir nach den allermeisten Rätseln kein "Cool, ich habs gelöst!"-Gefühl einstellen, weil man gar nichts wirklich gelöst, sondern nur durch Versuch und Irrtum abgearbeitet hat.
Zweitens hat mich das Spiel bei einigen dieser "Versuch und Irrtum"-Rätsel durch irreführende optische Hinweise in die Raserei getrieben. Ein Beispiel: Mobot muss eine Spur von jemandem oder etwas verfolgen, der/die/das sich angeblich vor kurzem durch ein bestimmtes Gebiet bewegt hat. Dies geschieht, indem man Mobot auf einer Bildschirmhälfte schrittweise durch ein Planquadrat führt und dann anhand optischer Hinweise über den nächsten Schritt auf das Quadrat mit der nächsten Spur entscheidet. Erwischt man das falsche Quadrat hat man zwar die Möglichkeit, zum vorigen Quadrat zurückzukehren und einen anderen Weg zu versuchen, macht man das zu oft wird man dann allerdings zum Start verbracht und darf komplett von vorne aunfangen.
Abgesehen davon, dass das rein logisch einfach keinerlei Sinn macht, wieso ist die Spur einerseits so flüchtig; taucht aber dann magischerweise wieder auf, schickt einen das Spiel anscheinend sogar bewusst auf die falsche Fährte. Ich sehe eine Spur, die direkt GERADEAUS weiterführt, muss aber dann nach links oder sogar rückwärts laufen?
Und drittens hängt zumindest ein Teil dieser Rätsel anscheinend sehr vom Sprach- oder Bildverständnis des Spielers oder der Spielerin ab. So muss zum Beispiel eine bestimmte Geschichte nacherzählt werden, indem man Bilder in die richtige Reihenfolge bringt. Mein Problem war hier, dass ich KEINERLEI Plan hatte, was zumindest einige dieser Bilder bedeuten sollten. Nachdem online eine Lösung konsultiert wurde musste ich feststellen, dass meine Interpretation der Bilder mitunter eine VÖLLIG andere war als sich das die Entwickler gedacht hatten.
Fehlen nur noch einige Worte zu Story und Charakteren, welche leider kaum netter ausfallen. Die erzählte Geschichte macht an vielen Stellen nur wenig Sinn, hat an allen Ecken und Enden Lücken und endet bei beiden möglichen Enden mehr als nur etwas unbefriedigend.
Die Astronautin Rachel wird kaum als eigenständige Person ausgearbeitet, wirkt mitunter völlig fehl am Platz, hat anscheinend keinerlei Training für die Mission erhalten; da sie in vielen Situationen komplett planlos ist, stellt die falschen Fragen im falschen Moment; während sie die wirklich interessanten und naheliegenden Fragen nicht stellt und legt für eine Wissenschaftlerin mitunter eine erstaunliche Ignoranz an den Tag.
Und J.U.L.I.A.? Nun, wenn sie keine Maschine wäre, würde ich sie einfach als als arrogantes Rektum bezeichnen. Anderen Spielern mag es anders gehen, aber mir fällt es schwer einem Bordcomputer zu trauen, der sich PERMANENT in süffisanten und herablassenden Kommentaren über die Menschheit im Allgemeinen und über die Spielfigur im Besonderen ergeht.
Ich habe J.U.L.I.A. für 5 Euronen im Sommersale gekauft, was für mich gerade noch so okay ist. Wären es die vollen 20 Euro gewesen, ich hätte mich maßlos geärgert.
Mobot allerdings ist cool.
👍 : 24 |
😃 : 2
Negativ
Spielzeit:
1591 Minuten
J.U.L.I.A. ist ein Weltraum-Story-Rätsel-Erkundungs-Abenteuer, sowohl für Gelegenheitsspieler geeignet, als auch für "Hardcore-Zocker", die sich gerne bei einer guten Geschichte entspannen.
Die Rätsel schwanken zwischen einfach und relativ einfach und dürften Puzzle-Fanatiker weniger ansprechen, sind jedoch relativ logisch, selbst erklärend und abwechslungsreich gestaltet.
Die Grafik ist stimmungsvoll umgesetzt: Liebevoll gestaltete, interessante Schauplätze, ansprechende Cutscenes - es gibt hier nichts zu meckern.
Die Story ist spannend und schafft es, den Spieler mitzuziehen und bis zum Schluss in einem Zustand der Neugierde zu halten, auch wenn der "Plot Twist" sich schon sehr früh abzeichnet und kaum mehr überraschen kann.
Die Synchronisation und Dialoge (englische Sprache) sind als "solide" zu bezeichnen.
Das Spiel ist nicht irrsinnig lang (meine Spielzeit wird durch lange AFK-Zeiten verfälscht dargestellt), aber auf jeden Fall sein Geld wert, wenn man mit dieser Art von Spiel etwas anfangen kann, denn klar sollte sein, dass man Action hier vergebens sucht.
Ich persönlich kann das Spiel weiterempfehlen, da mich die Atmosphäre und die Geschichte des Spiels einfach in seinen Bann gezogen haben. Wenn ich bedenke, wie winzig das Entwicklerteam ist, das hinter diesem Spiel steckt, kann ich nur den Hut vor dieser Leistung ziehen. Ich hätte nicht gedacht, dass man nicht nur Game Designer, Schreiber und Programmierer, sondern auch noch Komponist und Cello-Spieler gleichzeitig sein kann. ;)
Erwähnenswert finde ich auch den unglaublich guten Support. Ich hatte das Pech, einem Bug zu begegnen, der meinen Spielstand unbrauchbar machte (den einzigen Bug, den ich entdecken konnte) und habe die Meldung des Fehlers zusammen mit meinem Spielstand beim Entwicklerstudio eingereicht.
Nicht nur habe ich innerhalb von wenigen Stunden eine sehr nette Mail zusammen mit meinem reparierten Spielstand zurück erhalten, auch wurde sofort ein Patch veröffentlicht, der das Problem im Spiel beseitigte, so dass zukünftige Spieler nicht davon betroffen sein können.
Na, wenn das alleine keine Empfehlung wert ist, dann weiß ich auch nicht...
👍 : 89 |
😃 : 1
Positiv