Gothic 1 Remake
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Spieler im Spiel

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87,25%

Bewertung

$49.99

Gothic 1 Remake Bewertungen

Das Königreich Myrtana wurde von einer unersättlichen Horde Orks überfallen. König Rhobar II benötigt große Mengen magischen Erzes, um mächtige Waffen zu schmieden, und betreibt aus diesem Grund das Minental in Khorinis.
App-ID1297900
App-TypGAME
Entwickler
Herausgeber THQ Nordic
Kategorien Einzelspieler, Steam-Erfolge, Steam-Cloud, Volle Controller-Unterstützung, Steam-Sammelkarten
Genres Action, Rollenspiel
Datum der Veröffentlichung5 Jun, 2026
Plattformen Windows
Unterstützte Sprachen French, Italian, Spanish - Spain, Simplified Chinese, Japanese, English, Korean, German, Polish, Russian

Gothic 1 Remake
31 528 Gesamtbewertungen
28 051 Positive Bewertungen
3 477 Negative Bewertungen
Sehr positiv Bewertung

Gothic 1 Remake hat insgesamt 31 528 Bewertungen erhalten, davon 28 051 positive und 3 477 negative Bewertungen, was zu einer Gesamtbewertung von „Sehr positiv“ führt.

Bewertungsdiagramm


Das obige Diagramm zeigt den Trend der Spielermeinungen zu Gothic 1 Remake im Laufe der Zeit und hebt dynamische Änderungen hervor, die durch neue Updates und Features beeinflusst wurden. Diese visuelle Darstellung hilft, die Akzeptanz des Spiels und seine Entwicklung nachzuvollziehen.


Neueste Steam-Bewertungen

Dieser Abschnitt zeigt die 10 neuesten Steam-Bewertungen für das Spiel und präsentiert eine Mischung aus Spielerfahrungen und Meinungen. Jede Bewertungsübersicht enthält die gesamte Spielzeit sowie die Anzahl der positiven und negativen Reaktionen, wodurch das Feedback der Community klar dargestellt wird.

Spielzeit: 5189 Minuten
Gothic begleitet mich seit den frühen 2000er Jahren. Das erste Mal spielte ich Gothic 1 im Jahr 2001 und verliebte mich sofort in diese Welt. Bis heute erinnere ich mich an den Moment, als ich das erste Mal den Bergpfad vom Austauschplatz hinunter zum Alten Lager lief. Ähnlich ging es mir später mit Gothic 2. Die Erkundung von Khorinis, die ständig lauernden Gefahren und der Drang, hinter jeder Ecke noch etwas Neues zu entdecken, waren pure Magie. Diese besondere Atmosphäre konnte für mich kein anderes Spiel reproduzieren. Natürlich habe ich anschließend auch Gothic 3, die gesamte Risen-Reihe und sogar Elex gespielt. Aber keines konnte dieses einzigartige Gefühl der ersten beiden Gothic-Teile zurückbringen. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen, als 2019 mit dem Playable Teaser ein Gothic Remake angekündigt wurde. Ich hatte Kritik, Wünsche und Sorgen, aber vor allem Hoffnung. Nun, 25 Jahre nach meiner ersten Reise durch die Kolonie, durfte ich endlich das fertige Remake spielen. Kann das Gothic Remake die Magie meiner Kindheit zurückzubringen? Die größte Stärke des Remakes ist ohne jeden Zweifel die Spielwelt. Bereits die originale Kolonie war hervorragend gestaltet: relativ klein, aber unglaublich dicht und voller Geheimnisse. Jeder Ort hatte seinen eigenen Charakter und blieb dauerhaft im Gedächtnis. Das Remake hat die schwierige Aufgabe gemeistert, diese Welt zu modernisieren, ohne ihre Identität zu verlieren. Als Veteran fühlt man sich sofort zuhause. Das grundlegende Layout wurde beibehalten, bekannte Orte sind sofort wiederzuerkennen und die Orientierung fällt leicht. Gleichzeitig wurde die Welt sinnvoll erweitert. Manche Bereiche wurden stark überarbeitet, andere ergänzt und einige nahezu unverändert übernommen. Das Ergebnis wirkt durchgehend glaubwürdig und passend. Überall warten Belohnungen für neugierige Spieler, aber ebenso Gefahren für diejenigen, die zu früh zu weit vordringen. Besonders beeindruckt haben mich das Neue Lager, das Sumpflager und der Schläfertempel. Aber auch viele kleinere Orte wurden mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Selbst das Erkunden unter Wasser macht diesmal tatsächlich Spaß. Lange hatte ich keine Spielwelt mehr, in der es so motivierend war, wirklich jede Ecke zu erforschen. Ebenso gelungen sind Musik und Sounddesign. Kai Rosenkranz beweist erneut, warum seine Musik untrennbar mit Gothic verbunden ist. Bekannte Stücke wurden modernisiert und erweitert, neue Kompositionen fügen sich nahtlos ein. Fast jeder wichtige Ort besitzt nun seine eigene musikalische Identität, ohne dass das typische Gothic-Gefühl verloren geht. Auch das allgemeine Sounddesign überzeugt. Kämpfe wirken durch die Soundeffekte deutlich wuchtiger, Gewitter sind beeindruckend inszeniert und die Geräusche der Kolonie tragen enorm zur Atmosphäre bei. Einige klassische Monstergeräusche vermisse ich zwar, etwa die Warnrufe der Scavenger oder das bekannte Glucksen der Lurker, insgesamt bewegt sich das Sounddesign aber auf einem sehr hohen Niveau. Auch bei Story und Quests hat das Remake viele Verbesserungen vorgenommen. Im Original war besonders das erste Kapitel herausragend, während spätere Kapitel deutlich weniger Inhalte boten. Das Remake verteilt Quests besser über den gesamten Spielverlauf und erweitert viele Handlungsstränge sinnvoll. Die neuen Aufgaben reichen von Schatzsuchen über Fluchtversuche bis hin zu kleineren Nebengeschichten, die die Welt lebendiger wirken lassen. Besonders positiv ist, dass die Freunde des Helden – Diego, Lester, Gorn und Milten – stärker in die Handlung eingebunden wurden. Darüber hinaus hatte ich mehrfach den Eindruck, dass Entscheidungen tatsächlich Konsequenzen besitzen und Questverläufe beeinflussen können. Perfekt ist das System jedoch nicht. Noch immer konzentriert sich ein großer Teil der Inhalte auf die frühen Spielabschnitte und fraktionsspezifische Quests hätte ich mir deutlich mehr gewünscht. Trotzdem stellt dieser Bereich eine klare Verbesserung gegenüber dem Original dar. Wesentlich gemischter fallen meine Eindrücke beim Kampfsystem aus. Die Grundlagen sind hervorragend. Die Animationen sehen gut aus, die Charakterentwicklung spiegelt sich sichtbar in den Bewegungen wider und besonders auf höheren Ausbildungsstufen fühlen sich Kämpfe dynamisch und befriedigend an. Kombos machen Spaß, Ausweichmanöver funktionieren meist zuverlässig und die Kämpfe besitzen ein angenehmes Gewicht. Leider wird dieser positive Eindruck immer wieder von technischen Problemen überschattet. Die Hitboxen wirken häufig unpräzise. Eigene Angriffe gehen trotz offensichtlicher Treffer ins Leere, während Gegner den Spieler teilweise aus fragwürdigen Distanzen treffen. Besonders bei größeren Kreaturen führte das regelmäßig zu Frust. Auch Kämpfe gegen mehrere Gegner können problematisch werden. Bereits einzelne Treffer unterbrechen häufig die eigenen Angriffe, wodurch der Spielfluss leidet. Vor allem im späteren Spielverlauf, wenn man eigentlich einen mächtigen Helden verkörpert, fühlt sich das oft unnötig störend an. Bei der Charakterentwicklung orientiert sich das Remake sehr eng am Original. Grundsätzlich funktioniert dieses System auch heute noch gut. Der Aufstieg vom schwachen Gefangenen zum mächtigen Krieger gehört weiterhin zu den größten Stärken von Gothic. Neue Waffen, steigende Attribute und sichtbar bessere Kampffähigkeiten erzeugen ein starkes Fortschrittsgefühl. Dennoch hätte ich mir hier mehr Mut gewünscht. Gothic 2 Die Nacht des Raben hat viele Aspekte der Progression weiterentwickelt und verbessert. Dass diese Erkenntnisse kaum übernommen wurden, empfinde ich als verpasste Chance. Ich sehe zum Beispiel keinen guten Grund, Zweihandkampf und Armbrustschießen so spät im Spiel erst möglich zu machen. Der größte Schwachpunkt des Remakes ist jedoch das Verhalten der NPCs. Viele Figuren reagieren langsam, fehlerhaft oder schlicht irrational. Wachen bemerken Einbrüche teilweise viel zu spät oder verlieren plötzlich das Interesse. Begleiter laufen regelmäßig in die eigenen Angriffe und werden anschließend feindselig. Besonders absurd war ein Moment, in dem Gorn mir während eines Kampfes ins Schwert lief, mich daraufhin niederschlug und anschließend ausraubte. Solche Situationen treten leider nicht nur vereinzelt auf. Immer wieder hatte ich den Eindruck, dass NPCs nicht korrekt auf Ereignisse reagieren oder Probleme bei der Priorisierung ihrer Handlungen haben. Dieser Bereich wirkt stellenweise unfertig und hätte zusätzliche Entwicklungszeit gut vertragen können. Auch bei der Immersion gibt es Licht und Schatten. Die Welt selbst erzeugt häufig genau jene Atmosphäre, die Gothic einst so besonders machte. Gleichzeitig gibt es aber zahlreiche Elemente, die mich regelmäßig aus dem Spiel gerissen haben. Besonders die sehr offensichtlichen Easter Eggs und Cameos empfand ich als störend. Einige davon wirken wie Fremdkörper und passen weder zum Ton noch zum Setting des Spiels. Hinzu kommen kleinere Inkonsistenzen bei Dialogen, Fraktionsreaktionen und Questabläufen. Keine dieser Schwächen zerstört das Erlebnis vollständig, aber sie summieren sich zu einem gewissen Mangel an Feinschliff. Trotz all dieser Kritikpunkte bleibt am Ende vor allem eines hängen: Ich hatte unglaublich viel Spaß mit diesem Spiel. Das Gothic Remake ist nicht perfekt. Es besitzt technische Probleme, fragwürdige Designentscheidungen und einige Bereiche hätten deutlich mehr Polishing vertragen können. Gleichzeitig schafft es etwas, woran viele andere Remakes scheitern: Es versteht, warum Menschen Gothic lieben. Die Welt fühlt sich nach Gothic an. Die Musik klingt nach Gothic. Die Atmosphäre ist Gothic. Und obwohl vieles moderner geworden ist, bleibt der Kern erhalten. Als der Schläfer erneut besiegt war und die Credits über den Bildschirm liefen, lehnte ich mich zurück, lächelte und dachte genau das Gleiche wie vor vielen Jahren: „Meine Güte, war das schön.“
👍 : 32 | 😃 : 2
Positiv
Spielzeit: 2748 Minuten
Genau so sollte ein Remake sein! Gothic Remake fühlt sich durch und durch nach Gothic an und ist es auch. Die moderne Grafik sieht top aus und gibt dem Spiel ein ansehnliches Gewand und trägt sehr positiv zur ohnehin schon großartigen Atmosphäre bei, durch die vielen visuellen Details, die früher so gar nicht möglich waren. Es bleibt im Kern dem Original treu, erweitert es story- und gameplay-technisch genau an den richtigen Stellen. Man merkt manchen Quests hier und da die knapp 25 Jahre an, aber das ist schon okay. Wer Gothic früher geliebt hat, wird auch das Remake lieben und wer auf eine rohe, dreckige und unheimlich atmosphärische Rollenspiel-Erfahrung Lust hat, der MUSS hier zuschlagen :D PS: Nach den zwei Hotfixes sind nun auch die gröbsten Schnitzer raus ;)
👍 : 22 | 😃 : 0
Positiv
Spielzeit: 4444 Minuten
Ich wurde verprügelt, weil ich der Torwache einen Witz erzählt habe. 10/10 Gefällt mir bisher besser als gedacht. Ich bin dankbar, dass sie sich an das Feedback der Community gehalten haben. Darauf 'ne Wurst, Bruder
👍 : 52 | 😃 : 15
Positiv
Spielzeit: 6893 Minuten
Großartig, mehr kann ich nicht sagen. Gothic 2 mit Die Nacht des Raben kann kommen. In der Zeit werd ich noch weitere mehrere 100 stunden in dieser tollen Welt verbringen.
👍 : 48 | 😃 : 2
Positiv
Spielzeit: 2755 Minuten
Eigentlich wollte ich nur mal ein bisschen Seraphis pflücken und daran schnuppern. Eigentlich wollte ich direkt ins Lager um Mud zu suchen und bin dann irgendwie vom Weg abgekommen und habe beim Tauchen einen Bogen gefunden, der noch viel zu stark ist. Eigentlich wollte ich den Goblin auf dem Hügel nur kurz auseinander nehmen und jetzt ist er bis zum nächsten Gegner mein Erzrivale. Ich werde drin versinken! 10/10 ich habe mich seit Jahren auf kein Spiel so sehr gefreut wie auf dieses Remake! [Edit] Erste Stunde - Tod durch Molerat 3x - Tod durch Scavenger 2x - Tod durch Goblin 3x - Tod durch Wolfsrudel 1x - Tod durch Bullit 1x - Verfolgungsjagd mit Torwachen, erste Enttäuschung kein "BLEIB STEHEN DU LUMP" :-D
👍 : 134 | 😃 : 12
Positiv
Spielzeit: 4334 Minuten
Man konnte dem original Gothic einiges an Kritik vorwerfen, aber Seelenlosigkeit war definitiv nie einer der Punkte. Nun wagt man sich mit einem Remake an die Marke, nachdem die Spielerschaft über 20 Jahre, hier und da, genau diese Seele in diversesten Titeln vermisst hat. Doch die Befürchtungen sind mit dem Remake nicht eingetreten. Ich kann mit guter Gewissheit sage, dass Alkimia hier genau den Nerv getroffen, den Gothic so einzigartig gemacht hat. Die durchdachte, verwobene Spielwelt. Grandiose Dialoge. Das Prinzip des Scheiterns und der Umkehr, nur um später die Wege erneut zu versuchen, sobald man stärker geworden ist - Und auch genau dieses Gefühl des stärker Werdens ist ein Kernaspekt von Gothic. Man bekommt am Anfang nichts auf die Reihe. Alles ist zu viel. Jeder will dir an den Kragen, doch allmählich beginnt man sich in dieser rauen Welt zu behaupten. All das begleitet von einer fantastisch immersiven Soundkulisse. Der komplette erste Akt ist eine Liebesbekundung an das Original. Alles ist vertraut aber auch alles ist noch viel schöner. Die anderen Akte sind dafür ein Dank an die Veteranen der Reihe, denn endlich werden Storystränge besser miteinander verwoben und die Welt weiter ausgebaut. Ich komme aus dem Schwärmen gar nicht heraus. :-) Einen kleinen Negativpunkt hab ich dennoch. Der Sprecher des namenlosen Helden hat an vielen Stellen die Emotionen nicht getroffen. Sehr oft klang es so apathisch und lustlos. Die Sprecher der anderen Charaktere haben aber eine phänomenale Leistung hingelegt. Für mich ist das kein Remake, sondern ein Upgrade. Bitte auch ein Upgrade von Gothic 2 NdR und Gothic 3 Danke Alkimia.
👍 : 90 | 😃 : 1
Positiv
Spielzeit: 6299 Minuten
Bestes Stück Deutscher Kultur. Ich bin nicht mit Gothic aufgewachsen, also ist "Gothic 1 Remake" mein Einstieg (Neben Risen früher) in die Materie. Und oh Boy, ist das ein gutes Game. Man ist ein Nichts und Niemand, du wirst belogen, betrogen und stirbst oft während du versuchst dich in der Kolonie zurechtzufinden. Und dann macht es irgendwann klick. Und nach und nach verstehst du die Menschen, die Tiere die Pflanzen sowie deren Verhalten und deren Platz in der Welt immer besser. Ich komme momentan nicht davon los. So viel Spass hatte ich schon lange nicht mehr. Leider habe ich "In Extremo" verpasst, aber dann gibt es halt ein zweites Playthrough. Absolute Empfehlung für Spieler die etwas ernsteres RPG möchten ohne an die Hand genommen zu werden und anfangs gnadenlos aufs Maul zu bekommen. Sehr gutes Spiel mit viel Liebe zum Detail. Die Skizzen im Glossar sind der Hammer. Lg Tharri
👍 : 176 | 😃 : 3
Positiv
Spielzeit: 5065 Minuten
Gothic ist kein Spiel. Gothic ist eine Prügelstrafe mit Lagerfeuerromantik in wunderschöner Grafik. Du wirst in eine magische Gefängniskolonie geworfen, bekommst erst mal aufs Maul, findest eine rostige Spitzhacke und denkst: „Jetzt geht’s los.“ Nein, jetzt frisst dich ein Molerat. Willkommen. Und genau deshalb ist es großartig. Die Welt fühlt sich nicht an, als hätte sie auf dich gewartet. Niemand sagt: „Oh Held, rette uns!“ Die sagen eher: „Verpi** dich.“ NPCs arbeiten, rauchen, sitzen am Feuer, labern dummes Zeug und wirken dabei glaubwürdiger als moderne Open-World-Städte. Jeder Weg ist gefährlich, und wenn nachts im Wald die Musik einsetzt, überlegst du freiwillig, ob du nicht doch lieber wieder ins Alte Lager kriechst. Das Besondere dabei: Das Remake versucht nicht, Gothic zu modernisieren, indem es ihm die Zähne zieht. Die Kolonie wirkt größer, lebendiger und detaillierter als jemals zuvor, ohne dabei ihren rauen Charme zu verlieren. Die Grafik? Endlich so, wie wir sie damals in unserer Erinnerung gesehen haben. Die Lager wirken bewohnt, die Wälder bedrohlich, die Minenkolonie beklemmend und gleichzeitig faszinierend. Jede Fackel, jedes Lagerfeuer und jede verfallene Holzhütte trägt dazu bei, diese unverwechselbare Atmosphäre einzufangen, die Gothic seit Jahrzehnten zu etwas Besonderem macht. Und das Wichtigste: Du bist immer noch niemand. Kein Auserwählter. Kein Weltenretter. Nur ein weiterer Gefangener, der versucht, in einer gnadenlosen Welt zu überleben. Genau dieses Gefühl von Bedeutungslosigkeit macht jeden Erfolg wertvoll. Eine bessere Waffe fühlt sich an wie sozialer Aufstieg. Ein Lehrer, der dich endlich trainiert, wie ein Ritterschlag. Und wenn dich später dieselben Viecher nicht mehr zerlegen, sondern du sie zerlegst, dann ist das kein Level-Up, das ist persönliche Vergeltung. Das Gothic Remake erinnert daran, warum so viele Spieler dem Original bis heute die Treue halten. Nicht wegen Nostalgie allein, sondern weil kaum ein anderes Rollenspiel eine Welt erschafft, die sich so glaubwürdig, so gefährlich und gleichzeitig so vertraut anfühlt. Fazit: Das Gothic Remake ist modern, ohne seine Seele zu verkaufen. Es nimmt alles, was das Original besonders gemacht hat, und präsentiert es in einer Form, die sowohl Veteranen als auch Neulinge verstehen lässt, warum die Minenkolonie bis heute Kultstatus genießt. 10/10 – würde mich jederzeit wieder von Bullit zusammenschlagen lassen.
👍 : 319 | 😃 : 27
Positiv
Spielzeit: 5373 Minuten
Eine Absolute Empfehlung! Vor fast 25 Jahren habe ich das originale Gothic gespielt. Damals hat mich die Welt der Kolonie sofort in ihren Bann gezogen – die Atmosphäre, die Charaktere und dieses einzigartige Gefühl, als namenloser Niemand ums Überleben kämpfen zu müssen. Als ich jetzt das Remake gestartet habe, bekam ich tatsächlich Gänsehaut. Schon die ersten Minuten fühlten sich an wie eine Reise in die Vergangenheit. Die vertrauten Orte, die neu gestaltete Grafik und die Stimmung haben sofort Erinnerungen an unzählige Stunden geweckt, die ich damals in der Barriere verbracht habe. Was mich besonders begeistert: Das Remake bewahrt die Seele des Originals. Es fühlt sich immer noch nach Gothic an. Die Welt wirkt lebendig, rau und glaubwürdig – genau so, wie ich sie in Erinnerung hatte. Gleichzeitig sorgen die moderne Technik und die überarbeitete Präsentation dafür, dass sich das Spiel auch heute zeitgemäß anfühlt. Für alte Gothic-Fans ist dieses Remake wie ein Wiedersehen mit einem alten Freund. Wenn ein Spiel es schafft, nach einem Vierteljahrhundert dieselben Gefühle auszulösen wie damals, dann hat es etwas Besonderes erreicht. Es ist die pure Nostalgie. Willkommen zurück in der Kolonie.
👍 : 246 | 😃 : 8
Positiv
Spielzeit: 7722 Minuten
Als jemand, der das originale Gothic unzählige Male durchgespielt hat, war ich beim Remake vorsichtig optimistisch. Zum Glück wurden meine Erwartungen nicht enttäuscht, denn Alkimia hat den Charme und die Atmosphäre des Originals hervorragend bewahrt. Die Kolonie fühlt sich wieder genauso rau, gefährlich und lebendig an, wie ich sie in Erinnerung hatte. Die Lager, die Musik, die NPCs und die ständige Gefahr in der Wildnis treffen genau den Ton des Originals und sorgen dafür, dass man sofort wieder in die Welt hineingezogen wird. Besonders gelungen finde ich die moderne Umsetzung des Kampfsystems. Es spielt sich deutlich flüssiger als 2001, ohne dabei die Herausforderung des Originals zu verlieren. Auch die Welt wirkt lebendig: NPCs gehen ihren Tagesabläufen nach, reagieren auf Ereignisse und vermitteln das Gefühl, Teil einer echten Gemeinschaft zu sein. Das Remake macht nicht den Fehler, Gothic zu einem modernen Open-World-Einheitsbrei umzubauen. Es gibt keine permanente Handhaltung, keine Reizüberflutung durch Marker und Icons. Stattdessen wird man wieder dazu ermutigt, die Welt selbst zu erkunden und sich seinen Platz in der Kolonie zu verdienen. Genau das macht Gothic aus. Natürlich gibt es hier und da kleinere Ecken und Kanten, aber ganz ehrlich: Ein Gothic ohne ein bisschen Rauheit wäre irgendwie auch kein echtes Gothic. Für Veteranen ist das Remake eine liebevolle Rückkehr in die Minenkolonie, für Neueinsteiger die perfekte Gelegenheit, einen der wichtigsten deutschen RPG-Klassiker in moderner Form zu erleben. Willkommen in der Kolonie.
👍 : 992 | 😃 : 0
Positiv

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