Spielzeit:
1942 Minuten
[h1] Wächter der Untersterblichkeit ist ein Top Thriller Sequel [/h1]
Bei “Memento Mori 2” (Deutscher Untertitel: Wächter der Unsterblichkeit) handelt es sich um eine gelungene Fortsetzung vom tschechischen Entwickler-Studio “Centauri Production” zu “Memento Mori”.
[b] Geschichte: [/b]
Die Fortsetzung erzählt die Geschichte von Lara und Max weiter. Selbst in ihren Flitterwochen in Südafrika kommen sie nicht zur Ruhe. Die beiden Experten für Kunstraubermittlungen sollen gestohlene Artefakte eines Museums wiederfinden. Doch das ist erst der Einstieg in einen viel spannenderen Fall. Max hat mit dem Mietwagen einen Unfall. Das Wrack wird an einer Klippe aus dem Meer gefischt. Von Max fehlt jede Spur. Weder ein Leichnam noch andere Hinweise auf seinen Verbleib sind zu finden. Hat Max schon zu viel herausgefunden und wurde er deshalb entführt?
Lara muss ohne ihren Ehemann zurück nach Frankreich reisen. Sie stürzt sich in die Arbeit, um sich vom schmerzlichen Verlust von Max abzulenken. Daher muss sie auch nicht lange überlegen als ihre Freundin Keira, eine FBI-Agentin ihre Unterstützung in einem Fall anfordert. Lara reist in die USA. Ihre Ermittlungen und Recherchen fördern erschreckendes und blutiges zu Tage. Es entwickelt sich eine Jagd nach einem Ritualmörder. Irgendwie scheint auch Max in diesen Fall involviert zu sein. Was haben afrikanische Riten, ein altes Buch, der mysteriöse Mönchsorden aus dem ersten Teil und der Todesengel mit alle dem zu tun? Die Grenzen zwischen Realität und Übernatürlichem verwischen immer mehr, je näher man dem Serienmörder kommt. Kann Lara ihren geliebten Mann wiederfinden?
[b] Charaktere, Atmosphäre und Entscheidungen: [/b]
Diesmal gibt es drei spielbare Charaktere. Lara, Max und Keira. Die drei Hauptcharaktere sind jetzt nicht perfekt ausgearbeitet, gerade Lara wirkt manchmal etwas steif und emotionslos. Aber das tut in Summe der spannenden Atmosphäre keinen Abbruch. Den Haupt- und Nebencharakteren wird schon mit einigen Hintergrundinformationen zu den Personen eine gewisse Tiefe verliehen. Die Geschichte und der Spannungsbogen sind gut aufgebaut und die Spannung bei der Jagd auf den Ritual- und Serienmörder bleibt konstant bis zu Schluss erhalten. Wer Filme wie z.B. “Sieben” spannend fand, könnte auch hiermit eine gute Unterhaltung finden. Der Spieler beeinflusst durch Entscheidungen im Spiel, wie rational realistisch bzw. übernatürlich einige Wendungen im Spiel sind.
[b] Grafik, Ton und Rätsel: [/b]
Das Spiel ist aus dem Jahr 2014. Dafür finde ich die Grafik immer noch vollkommen in Ordnung und ansehnlich. Jedenfalls im Vergleich zu anderen Genre-Vertretern. Point & Click Adventures sind in der Regel nie die mega Grafikraketen. Das gibt weder das Budget noch der potentielle Käufermarkt her. Bewegungen und Animationen wirken schon mal etwas unnatürlich und wirklich lippensynchron sind die Mundbewegungen zum gesprochenen Wort auch nicht. Mir persönlich hat die Grafik trotzdem gut gefallen.
Die Musik ist hervorragend und trägt auch zur guten Atmosphäre und Spannung bei. Die Musik ist wie die ganze Präsentation und Konzeptionierung des Spiels sehr cineastisch und kann sogar tatsächlich mit Filmvorlagen mithalten. Die Deutsche Sprachausgabe finde ich sehr gelungen, da hier professionelle Sprecher mit interessanten Stimmen mitgewirkt haben. Musik, Sound und Sprachausgabe sind meines Erachtens von hoher Qualität, die man lange nicht bei jedem Adventure vorfindet.
Das Rätseldesigne ist interessant und sehr abwechslungsreich. Da waren sogar für mich als alten “Adventure Hasen” noch einige Neuerungen und Innovationen zu entdecken. Aber die Rätsel sind schwer. Das Spiel führt einen da auch gar nicht erst langsam ein, denn bereits im ersten Akt wartet schon die ein oder andere härtere Kopfnuss auf einen. Klar liefert das Spiel innerhalb der Spielwelt Tipps und Hinweise, es werden Notizen im Tagebuch festgehalten und wichtige Dokumente sind immer wieder einsehbar. Manche Rätsel, Puzzle und Minispiele haben dann einen “Infobutten”, der die Spielregeln erklärt. Die Hotspot Anzeige ist ein unverzichtbares Tool. Eine im Spiel integrierte Komplettlösung gibt es aber nicht und sollte man auch nicht erwarten. Das muss meiner Meinung nach auch bei einem Adventure wirklich nicht sein, da es nur unnötig zur Faulheit verleitet und man dadurch ggf. schneller aufgibt, anstatt selber eine Lösung zu erarbeiten. Wie sich das bei guten Adventures gehört, sollte man immer Zettel und Stift parat haben, um sich Dinge zu notieren, die zur Lösung der Rätsel hilfreich sein könnten. Aber auch ich musste das ein oder andere Mal eine Komplettlösung bzw. einen YouTube Walkthrough zu Rate ziehen. Bei diesem Spiel ist der Blick in eine Komplettlösung absolut keine Schande. Trotzdem sind alle Rätsel logisch und passen sehr gut in das Setting “Ermittlungen bei der Verfolgung eines Serienmörders”.
[b] Fazit: [/b]
Mit dieser gelungenen Fortsetzung, die noch besser als Teil 1 ist, wird Spannung garantiert. Ich würde mich über eine weitere Fortsetzung oder anderweitigen Adventure-Nachschub von “Centauri Production” freuen.
Spieler die Teil 1, oder Adventures wie “Geheimakte Tunguska”, “Die Kunst des Mordens”, oder “Still Life” mochten, werden auch von diesem Spiel gut unterhalten.
[b] Bewertung: [/b] 84 %
[b] Meine Review zum Vorgänger: [/b]
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