Xenonauts
55

Spieler im Spiel

2 224 😀     352 😒
82,92%

Bewertung

Xenonauts mit anderen Spielen vergleichen
$24.99

Xenonauts Bewertungen

Xenonauts ist ein Strategiespiel, in dem Sie eine multinationale Militärorganisation steuern, die die Erde zur Zeit des Kalten Krieges vor einer außerirdischen Invasion verteidigt. Sie setzen kleine Trupps von ausdauernden Soldaten ein, um die Außerirdischen zu eliminieren und ihre Technologie in rundenbasierten Bodenkämpfen zu bergen.
App-ID223830
App-TypGAME
Entwickler
Herausgeber Goldhawk Interactive
Kategorien Einzelspieler, Steam-Sammelkarten
Genres Indie, Strategie, Simulationen
Datum der Veröffentlichung16 Jun, 2014
Plattformen Windows, Mac, Linux
Unterstützte Sprachen English

Xenonauts
2 576 Gesamtbewertungen
2 224 Positive Bewertungen
352 Negative Bewertungen
Sehr positiv Bewertung

Xenonauts hat insgesamt 2 576 Bewertungen erhalten, davon 2 224 positive und 352 negative Bewertungen, was zu einer Gesamtbewertung von „Sehr positiv“ führt.

Bewertungsdiagramm


Das obige Diagramm zeigt den Trend der Spielermeinungen zu Xenonauts im Laufe der Zeit und hebt dynamische Änderungen hervor, die durch neue Updates und Features beeinflusst wurden. Diese visuelle Darstellung hilft, die Akzeptanz des Spiels und seine Entwicklung nachzuvollziehen.


Neueste Steam-Bewertungen

Dieser Abschnitt zeigt die 10 neuesten Steam-Bewertungen für das Spiel und präsentiert eine Mischung aus Spielerfahrungen und Meinungen. Jede Bewertungsübersicht enthält die gesamte Spielzeit sowie die Anzahl der positiven und negativen Reaktionen, wodurch das Feedback der Community klar dargestellt wird.

Spielzeit: 1032 Minuten
Jaaa...ich weiß!! Der 2te Teil ist draußen also warum sollte man sich heutzutage noch mit so einer alten Kamelle wie diesem Spiel abgeben?! Nun: 1) Zum Rezensionszeitpunkt ist der zweite Teil noch ein wenig unfertig...hübscher zwar aber unfertig. Und ich hätte meine Spiele gerne 100% spielbar dankeschön!! 2) Das Spiel holt mich genau da ab wo ich im seeligen Jahre 1998 aufgehört habe X-COM: Enemy Unknown auf der PS1 zu zocken...mit über 500 Stunden vertanen Lebe...ehhhm Spielzeit :D Es ist wie nach Hause kommen. Alles bekannt aber während du weg warst hat jemand deine Bude renoviert und auf Neu gedreht...aber deine Wohlfühlmöbel dringelassen. Das fängt bei der bekannten Geoscape-Ansicht an und hört bei der spröden,teils öden aber auch zweckmäßigen Optik auf...man fällt gleich wieder rein. Und jeder deiner von den Aliens getöteten Soldaten ist ein persönlicher Angriff dieser Aliens auf deine Seelenruhe... also werde ich zumindest erneut nicht ruhen bis ich diese Brut in die Quantenverschränkung zurückgejagt habe aus der sie (anscheinend) gekommen sind. Weil diese Soldaten wachsen dir ans Herz...sie haben NAMEN!! Sogar welche die ich ihnen gegeben habe (NACH dem ersten Alienkill...beweisen das sie es können müssen sie es schon erst ) :) Und dann wird es halt PERSÖNLICH wenn du zu einem Terrorangriff gerufen wirst...deine strahlende Heldentruppe läuft 12 Mann stark auf Srgnt Butterfuß macht seinen ersten Schritt aus dem Dropship nach draußen und sieht gleich vier Aliens...drei davon mit sofortigem Reaktionsfeuer...5Mann tot, der Rest panisch...ein Soldat läuft aller Waffen ledig nach draußen und wird von einem 5ten Alien weggesnipert...aber oh sieh!! Oberst Löwenherz steht noch!! Steht noch...geht also raus, diesmal zwei Schritte...und fängt sich eine Aliengranate die den Rest deiner Mannen killt...GAME OVER!!! (Zugegeben, dies war mein SCHLIMMSTES Erlebnis mit X-Com Enemy Unknown, nicht mit diesem Spiel, aber ich habe so das Gefühl, dieses Spiel schafft solche Frustmomente auch) Denn eins ist GLASKLAR: diese Aliens wollen dich tot sehen und sind unserer Zivilisation gefühlt 3 Jahrhunderte voraus...sie sehen dich also als besseres Schlachtvieh und behandeln dich auch entsprechend. Gewöhne dich dran, dir wird hier nichts geschenkt...dafür fühlen sich deine Siege über diese Brut gleich viel süßer an! Ist dies Spiel unfair?! JA...aber gewollt! Und nach und nach senkt sich die Waagschale zu deinen Gunsten. Ist die Grafik altbacken?! JA...aber gewollt! Es spielt im Jahr 1979, die Atari-Konsole sowie Pong sind nicht mal erfunden, ein Telefon hat noch Wählscheibe und 10m Kabel an der Wand...also was erwartest du von Grafik?! Zudem: ein paar der besten Spiele aller Zeiten die ich zocken durfte hatten grottenschlechte Grafik dafür aber eine Spieltiefe, die deine Phantasie den Rest zwischen den Pixelbrocken mit Sinn hat auffüllen lassen. Und so ein Monster an Spieltiefe und "Phantasie macht den Rest"-Ding haben wir mit diesem Spiel gewonnen. Mein tiefster Dank an die Devs! Mein tiefster Dank auch an die Community, die mittels Mod noch einiges mehr aus diesem Meisterwerk rausgeholt hat! So denn angehender Soldat: ich muss zurück ins Dropship meine nächste Mission wartet...haben wir dich bald auch mit an Bord?!
👍 : 4 | 😃 : 0
Positiv
Spielzeit: 3901 Minuten
I like the core idea, the vibes and custom options of my units. Its a decent game but dont expect to much. Bugs: Including Crashes or complete pc freeze by quiting the game the normal way. Bad Ki/Lazy Programming I was playing my game in Iron Man. Then i went to attack Alien Outpost. In this Outpost attack you can see, how the KI works. They know your field of View and try to activaly avoid it. That means they wont move out. Cluster at the end. But they also know if you are in Cover or not. So you cant collect your troops on a closed door. The Ki will then jump so i didnt even had the chance to smoke gernade and rush them. They only engage you when there is no field of view on your side. So if you turn your back to them. Also they can make corner shoots which are literally impossible. Because they basically have wall hacks and no fog of war. Like i was at the door left side right side clear no enemy in sight. He reactive shoot me. I reacted by gernading the hell out of the right side of the door. I charged the door, which meant my death and he was on the wall 5-6 tiles away from the door shooting basically through a wall. Basically the rules which limit you dont count for the enemy. I guess that means in the future to not lose, best to try cheese with the field of view, while i am in cover. That was a very bad expierience for me. A bit frustrated now my squad is dead. My mistake was to collect 3 soldiers on a door which was the last door. No enemy movement there at all of several turns, I preparing a charge attack to have full action points for the charge, Now the Ai know i am at the door with no cover now it attacks. I lost 3 people. Afterwards it was 2v1 and the last alien killed me shooting 2 people through the wall. I am also thinking to just play with Quick Saves but it ruins part of the fun.
👍 : 2 | 😃 : 1
Negativ
Spielzeit: 6399 Minuten
Auch wenn es mir irgendwo in der Seele weh tut, diesem Spiel ein dislike zu verpassen, ist es leider doch notwendig. Das Grundkonzept ist dabei eigentlich sehr gut, ein XCOM im Retro-Stil mit mehr Ausrüstungsgegenständen, einer globaren Karte usw, nur leider ist die Umsetzung zu schwach (fairerweise muss man dazu sagen, dass das Spiel glaube ich nicht gerade viele Ressourcen bei der Entwicklung bekommen hat) Pro: -> Der Luftkampf ist echt geil gemacht, auch wenn die Autokampfwahrscheinlichkeiten oft falsch sind -> Es gibt ein paar brauchbare Mods -> Es macht eigentlich spaß, auch wenns einem manchmal in den Wahnsinn treibt Con: -> Es gibt regelmäßige Abstürze -> Da man die Karte nicht drehen kann, ist die Karte oft ein wenig unübersichtlich -> Sobald ein Soldat knapp an einem anderen Soldaten vorbeischießt, kann man sich sicher sein, dass es einen Teamkill gibt. Schon klar, dass so etwas passieren kann, aber hier haben sie es klar übertrieben -> Rookies haben oft schlechte Granatentreffwahrscheinlichkeiten, obwohl der Wurf selbst für einen 6 jährigen kein Problem wäre. Manchmal lassen sie die Granate auf ihrem eigenen Feld fallen, und haben dann keine Bewegungspunkte mehr um weg zu sprinten -> paar Kleinigkeiten noch, die halt ein bisschen nerven Ich werde mir zwar den 2. Teil kaufen, um zu sehen, ob sie gewisse Sachen dann mit mehr Mitteln und mehr Erfahrung besser gemacht haben, aber das Spiel werde ich vermutlich nicht noch mal durchspielen. XCOM ist da einfach besser, auch wenn Xenonauts ein paar coole Ideen hat.
👍 : 10 | 😃 : 2
Negativ
Spielzeit: 2259 Minuten
[b]Klassik pur[/b] Xenonauts ist X-COM in seiner Reinform. Truppen von schlecht ausgerüsteten und unerfahrenen Soldaten ziehen gegen einen hochgerüsteten und weit überlegenen Feind in den Krieg. Die Überlebenden gewinnen mit jedem Einsatz an Erfahrung und bekommen nach und nach bessere Ausrüstung, Waffen, Panzer und Abfangjäger. Aber trotzdem schlüpfen genug Aliens durch das löcherige Netz der Radarstationen und verwüsten ganze Landstriche. Nur langsam wächst das Netz der Basen zu einer globalen Verteidigung. Manchmal zu langsam, so das ganze Nationen sich den Aliens ergeben. Auf strategischer Ebene ist das Spiel ein Rennen gegen die Zeit. Die Uhr tickt, Geld und Ressourcen sind knapp. Jede Entscheidung will gut überlegt sein. Auch im taktischen Bereich verlangt jeder Einsatz ein vorsichtiges und geschicktes Vorgehen. Scouten, Deckung, Sichern und gemeinsames Vorrücken sind der Schlüssel zum Erfolg. Doch Vorsicht, auch der Gegner schickt immer stärkere Truppen ins Feld. Der Tod der eigenen Soldaten ist stets eine präsente Option. Es gibt keine Superfähigkeiten oder unschlagbare Einzelkämpfer, dafür aber einen unerschöpflichen Vorrat an neuen Rekruten. Was dem Spiel an grafischer Finesse fehlt, das macht es durch sein spannendes Gameplay mehr als weg.
👍 : 5 | 😃 : 0
Positiv
Spielzeit: 5623 Minuten
Noch nicht fertig aber jetzt schon der beste Anwärter auf den X-Com Thron. Ich muß auch zugeben das es Stellenweise besser als das Original "Ufo Enemy Unknown" ist. Ich freue mich sehr auf die fertige Version.
👍 : 18 | 😃 : 0
Positiv
Spielzeit: 2134 Minuten
[url=https://www.youtube.com/watch?v=n4ku9j1tyb0&list=PLK1VnJ7HFMeprF1VTlmICs9nhDwOALdnV] Zum Vorschauvideo[/url] Xenonauts orientiert sich mehr als die aktuellen Konkurrenzprodukte an die Klassiker der X-Com Serie: - 1994 UFO: Enemy Unkown/X-COM: UFO Defense - 1995 X-COM: Terror from the Deep - 1997 X-COM: Apocalypse Kernpunkte der Serie waren schon immer, dass eine fremde Alienmacht die Erde "erobern", "terraformen" und "kontrollieren" will und das X-COM, eine internationale militärische Einheit unsere gute alte Terra verteidigen soll und das egal ob zu Land, zu Wasser, in der Luft oder im All. Was könnt ihr speziell von diesem Titel erwarten? - Communitynähe; Die Entwickler versuchen der Community Werkzeuge zur Verfügung zu stellen um selbst Hand anzulegen um das Spiel zu erweitern - klassische Iso-Perspektive - sehr hoher Detailgrad in der Xenopedia/Wiki und den Gegenständen im Inventar der Einheit - gut anpassbarer Schwierigkeitsgrad, sowohl für Veteranen und Anfänger geeignet - Zahlreiche Tutorialtipps Persönliche Meinung: + Endlich eine gute Erdverteidigungssimulation mit ausreichend Spieltiefe + Communitycontent + Sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis (Es kann mit AAA-Titel konkurieren) - Lokalisationsmangel :) eine gute deutsche Übersetzung wäre sehr schön gewesen. Vielleicht kommt die aber noch. - Manchmal etwas hakelige Steuerung
👍 : 24 | 😃 : 3
Positiv
Spielzeit: 1302 Minuten
"Alieneintopf, buährgh.... jeden Tag der gleiche Fraß in der Kantine. Der Koch ist mal wieder richtig kreativ geworden. Und wer hat eigentlich bestimmt, dass wir die grünen und grauen Männchen gleich aufessen müssen, nachdem wir sie im Häuserkampf weggepustet haben? Als wärs nicht schon schlimm genug, dass die Typen über unseren Planeten herfallen, wie die Heuschrecken... Sogar nach dem Tod verderben sie uns die Mägen und versuchen, selbst aus dem Jenseits immer noch, uns kleinzukriegen. Typisch mal wieder! Aber nicht mit mir, ich hab nen Schokoriegel eingeschmuggelt, aber psssstttt....... Peinlich, peinlich, dass man sich hier sein eigenes Essen mitbringen muss, aber wie war das noch gleich im Anwerbungs-Gespräch? "Werden Sie ein Held!", und: "Retten Sie Mutter Erde und es wird Paraden und Triumphzüge zu Ihren Ehren geben!" Son Quatsch! Kein Mensch weiß, was wir hier machen! Irgendwo am Ende der Welt hocken wir und warten darauf, dass das Radar los piept. Dann schnell nen Abfangjäger starten und hopps, ab ins den Truppentransporter und zur Absturzstelle... Dann E.T. und Co. ins dürre Popöchen treten und ab nach Hause und Eintopf essen. Toll! Und so geht das tagein tagaus. Und ist ja alles schön und gut, ich riskier ja gerne jeden Tag meinen Hals im Kampf gegen diese außerirdischen Superwesen, auch wenn die viel intelligenter sind als wir und besser ausgerüstet und viel schneller, stärker und mit psionischen Gedankenkontrollkräften und mit schicken, superflinken fliegenden Untertassen und mit überhaupt absolut ALLEM(!) drei Etagen über unserer Evolutionsstufe... AABBEEERRRRRRRRRRR: Eins gibt mir dann doch zu denken... Klar, wir Menschen sind Idioten, sind schlapp, dumm, faul, träge, schlecht ausgerüstet und unorganisiert... ... ist ja auch alles soweit ok, aber sollten wir nicht durch pure Masse bestechen? Ich mein, ichs habs doch im Film gesehen! Klar, die Aliens sind immer cooler und stärker und so, aber dafür sind das halt auch echt wenige. Und wir Erdlinge schmeißen Welle um Welle von Kanonenfutter ins Gefecht, bis wir den übermächtigen Feind schlussendlich einfach unter unserer Last erdrückt haben und wieder in Frieden auch unserer blauen Kugel leben und uns von neuem viel zu schnell vermehren können... ODER!?! Und jetzt gucken Sie sich mal dieses Trauerspiel an: Wir stehen hier an vorderster Front, sind die letzte Verteidigungslinie zwischen den Außerirdischen und der Menschheit. Wir entscheiden über Sieg und endgültigen Untergang, wir müssen der gesamten Invasion standhalten und auf unseren Schultern lastet die Hoffnung der gesamten Weltbevölkerung, aller Nationen zusammen, die sich endlich mal einig sind und ein gemeinsames Superprojekt ins Leben gerufen haben, nämlich unsere Basis hier... Und wir haben acht Soldaten, zehn Forscher und ganze Zwei klapperige Düsenjets?!?!?! Häh? Was soll das? Wo sind denn all die Armeen? Wo die Millionen Soldaten und Panzer und Flugzeugträger und Flugzeuge und Satelliten und und und und und und und EINFACH ALLES! Alles was zwischen der Erde und der kompletten Vernichtung steht sind wir und wir können nichtmal ein Fußballspiel ausrichten nach Dienstschluss, weil wir keine zweimal elf Spieler zusammenkriegen, AHRG!!!!!! Wer hat das bitte entschieden? Wir haben nur einen Truppentransporter. Was, wenn der mal kaputt geht? Sollen wir den Aliens ne Nachricht schicken, dass sie bitte auf uns warten mögen mit der Erderoberung, weil wir noch auf den ADAC warten? Letztens hat sich mein Kollege den Zeh gebrochen und für zwei Wochen sank die Kampfkraft der gesamten Erdverteidigung um 12,5 Prozent! Ist das zu fassen? Wir habens zu siebt gerade noch geschafft, aber ich bitte Sie, wir wärs mal mit ein bisschen Verstärkung? Stattdessen müssen wir jeden Monat um unser eh schon knappes Budget fürchten und feilschen. Denn mehr als 8 Millionen Dollar ist die KOMPLETTE ERDE leider nicht in der Lage, für ihre letzte Chance aufs Überleben aufzubringen. NA KLAR! Mir reichts, ich kündige! Das war ein Alieneintopf zuviel für mich. Und wir haben noch nichtmal einen Koch, weil so ein Posten im Planungshaushalt leider nicht vorgesehen war! Mir reichts, verteidigt Euch doch alleine... ich geh zu den Aliens, vielleicht gibts dort ja leckeren Menscheneintopf....." Tja, lieber Leser, blöd gelaufen, dann gewöhn Dich schonmal an das Sklavenleben unter der brutalen Fuchtel der neuen Alien-Herrscher. Die Menschheit hat nämlich so gut wie gar nix unternommen, um sich zu retten und das hat auch kein Stück funktioniert, schade... Aber zum Glück ist das hier kein RPG, sonst würd ich mich kurz über das absolut lächerliche Storytelling lustig machen und dann flott deinstallieren, denn mal ehrlich: Der Miesepeter-Soldat hat schon bisschen recht. Was für ne beknackte Ausgangssituation soll das denn bitte sein? Die Aliens kommen und wir alle sind verdammt, aber kauft Euch Eure Ausrüstung doch bitte selbst und mehr als ne Handvoll Soldaten konnte die gesamte Erde mit vereinten Kräften leider nicht zusammenkratzen. Nee, klar. Wenn Will Smith in Men in Black ein neues Blitz-Dings braucht, werden erstmal zwei-Euro-fuffzisch fällig und dann dann darf er schnell mit dem eigenen Fahrrad zum Ufo rollern, wo Tommy Lee Jones dann ohne jede Verstärkung mit ner Steinschleuder wartet. Erde gerettet! Aber klammern wir die selten blöde Ausgangslage mal aus, denn die braucht so ein Spiel leider seit den seligen XCOM Tagen, denn eleganteres Storytelling fiel und fällt Strategiespiel-Entwicklern scheinbar leider immer noch nicht ein ;-) Also ist Heimarbeit angesagt, Du baust wie immer Deine Gümmel-Basis bis zur waffenstarrenden Festung aus, machst aus Deinen paar lächerlichen Hanswursten mit ner Fliegenklatsche und ner Spinatgabel Laser-bewährte Supersoldaten und forscht an den gefangenen Aliens fleißig rum, noch bevor die nach Hause telefonieren können, um Mutti zu sagen, dass sies mal wieder nicht zum Abendessen schaffen... Soweit, so gut und das sieht nicht nur genauso... ... ähmmmm, wie soll ich das jetzt höflich sagen... ... nun ja... ... puh... ... nostalgisch! Ja, nostalgisch, das Wort hab ich gesucht. Nicht etwa hässlich oder unmodern oder so. Es sieht nostalgisch aus und das ist ja immer was Gutes, oder? Und der Sound erstmal, ich kann Dir gar nicht sagen, wie nostalgisch der ist. Jippie, das hört man fast nix vor lauter Nostalgie... Und auch die Menüführung, jaja, doch - sehr nostalgisch das alles. Da sprüht die Nostalgie aus allen Poren, wenn ich mich durch zig Menüs klicke, um auch nur eine winzige Kleinigkeit einzustellen, toll! Auch das Missionsdesign, die Story und eigentlich alles an dem Spiel sprudelt nur so über vor lauter Nostalgie und das ist echt der reinste Horror. So ein unmodernes Spiel hab ich seit gefühlt 1993 nicht mehr gesehen, bloß dass solche Unmodernität damals noch der neueste Schrei und total wegweisend waren... Heute nenn ich das Nostalgie, wers nicht mag, nennt es Spaßkiller. Eine Rose bleibt eine Rose bleibt eine Rose... WENN und ja, das war ein großes wenn und ich glaube sogar fast, es müsste eigentlich ein FALLS sein - Du aber mit so nem Retro Brocken etwas anfangen kannst, Dich an echt ekliger Bedienung und hässlicher Grafik, kaum vorhandenem Sound und insgesamt wirklich viel rosarot bebrilltem "Gute alte Zeit"-Bonus nicht störst, dann riskier ruhig noch nen Blick. Hier kriegst Du echt fast das Original XCOM, mit ein klein wenig mehr modernem Schnickschnack. Im Grunde kann ein echter Retro Fan stattdessen auch immer lieber das Original zocken, aber hier gibts nochmal von allem ein wenig mehr, das Spiel bietet mehr Content und insgesamt mehr zu tun, ist genauso schwer wie damals die geistigen Väter und genauso frustrierend (Der geneigte XCOM Jünger nennt das herausfordernd...) und für den Preis auf jeden Fall mal einen Blick wert. Und beim Herausfinden, was nun besser ist und beim fleißigen Erd-Verteidigen wünsch ich Dir wie immer... ... viel Spaß ;-)
👍 : 7 | 😃 : 4
Positiv
Spielzeit: 10977 Minuten
Contra (Pro kommt am Ende): Offensichtlich ist das Spiel noch nicht ganz ausgereift und einige Texte fehlen noch [update: sind jetzt fast alle da], was zum Teil die Bedienung weniger komfortabel macht, als sie sein soll. Videosequenzen sind noch nicht implementiert und das Balancing ist auch noch nicht fertig, Ich habe relativ häufig (etwa alle 4 - 5h Spielzeit) einen Fehler, der sich dummerweise auch in die Savegames einschleust - es ist also angeraten regelmäßig zu speichern, damit man seinen Fortschritt nicht komplett ruiniert. Generell kann man aber sagen, dass schon Spiele auf die Welt losgelassen wurden, die selbst Wochen nach dem finalen Release mehr Bugs auffwiesen, als Xenonauts. Bisher nur Englische Sprache. Pro: Xenonauts ist definitiv ein würdiger Nachfolger für die alten X-Com Spiele, und weckt nostalgische Gefühle bei mir. Das Spiel hat ein sehr intuitives Handling, welches an die ersten x-Com oder Jagged Alliance Teile erinnert. Grafisch wurden hier zwar keine Wunder verbracht, aber es entsteht ein stimmiges 70ger Jahre Flair. Der Preis ist angemessen (ich bin eher geizig) für den gebotenen Umfang. Fazit: Verdammt viel Potential und schon jetzt ein Spiel, mit dem man gelegentlich mal einen längeren Nachmittag verbringen kann! [Update: Der neuste große Patch hat die Ladezeiten enorm verkürzt und das Gameplay stark verändert --> insgesamt erscheinen mir die Änderungen sehr positiv und man kann mittlerweile von einem fast ausgereiften Spiel sprechen. Videos hab ich allerdings immer noch keine gefunden.] [update 10/2014: Das Spiel läuft jetzt rund, ist fertig und insgesamt sehr empfehlenswert]
👍 : 15 | 😃 : 0
Positiv
Spielzeit: 2694 Minuten
[h1]Xenonauts ist alles das, was XCOM (2012) nicht ist - Positiv und Negativ.[/h1] Über den Daumen gepeilt ist Xenonauts ein X-COM: UFO Defense, mit verbesserter Grafik und verbesserter Technik. Während man jetzt argumentieren kann, dass Xenonauts so viel mehr ist und soviel mehr bietet, möchte ich die Chance nutzen, darauf hinzuweisen, dass meine Aussage keinesfalls negativ zu werten ist, denn das, was Xenonauts macht, macht es meiner Meinung nach hervorragend. ;) Wer immer mal eines der ersten beiden X-COM Titel spielen wollte, aber aufgrund der Grafik und technischen "Unzulänglichkeiten" drauf verzichten musste, wird hier viel Freude haben. Aber auch X-COM Veteranen dürfen sich sofort heimisch fühlen. Rundenbasiertes Gameplay? Check! Manchmal frustrierend altertümliche Steuerung? Check! Mist, ich habe die Tür zum UFO geöffnet und zwei Aliens durchlöchern via Reaktionsfeuer meinen besten Mann? Check! Xenonauts ist herrlich - Herrlich oldschool und herrlich schwer. Wer vor dem Kauf ein wenig Gameplay sehen will, ist herzlich eingeladen: [b]► [url=https://www.youtube.com/watch?v=4fF5c0CQTgU]Angezockt: XENONAUTS (Deutsch)[/url][/b] Oder geb dir das ganze gemoddete LP: [b]► [url=https://www.youtube.com/watch?v=yn1rzqYjmag&list=PL2psCdtfoNCFlZ8N62qitQTHNrDkxoy4L]Let's Play Xenonauts CE | No Psionics[/url][/b]
👍 : 32 | 😃 : 1
Positiv
Spielzeit: 2984 Minuten
Endlich ein würdiger Nachfolger im Geiste zu XCOM: Enemy Unknown Nachdem uns Firaxis das nette, aber stark eingedampfte, XCOM zum Fraß vorwarf, beobachtete ich bereits mit einem Auge die Entwicklung von Xenonauts. In den letzten 10 Jahren kamen viele kleinere und größere Projekte ans Tageslicht, die immer mehr oder minder durchschnittliche Ergbenisse ablieferten. Xenonauts fing auch klein an, begann aber dann an sich kontinuierlich weiter "aufzublähen" - im positiven Sinne. (Gezockt auf Schwierigkeitsgrad "Veteran") ALLGEMEIN Im laufe des early access Programms hat sich alle paar Monate fast alle umgekremeplt, also habe ich nur die Entwicklung beobachtet, aber nicht aktiv gespielt. Nun habe ich eine Weile mit dem fertigen Spiel verbracht und muss sagen: Hut ab. Das Produkt ist rund und spielt sich sehr flüssig. INTERFACE Das Interface wurde mehrmals komplett überarbeitet. Das zahlte sich am Ende aus. Fast alles geht sehr leicht von der Hand. Lediglich die Luftkämpfe sind etwas hakelig. Manchmal ist nicht sofort ersichtlich, was man gerade ausgewählt hat, was hin und wieder dazu führt, dass man den falschen Jäger die Ausweichrolle ausführen lässt. Ansonsten: wunderbar. Nichts ruckelt, hakelt oder muss mehrfach aktiviert werden. Man merkt die jahrelange Politur deutlich. GRAFIK Zweckmäßig. Teils hübsch anzusehen, vor allem im taktischen Kampf. Teils nicht so hübsch anzusehen, zum Beispiel beim Ausrüsten der Soldaten. Die Rüstungen sind weniger schön designed. Die Gesichter und Körper der Soldaten fügen sich nicht ins positive Gesamtbild ein und wirken, als ob sie "der Praktikant" gebastelt hätte. Sehr gut geworden sind die Explosionen und die Raucheffekte. Auch sehr ansehnlich: die vielen Bilder in der "Ufopädie". TEXTE Vor allem die Texte zu den verschiedenen Gegenständen, Aliens und UFOs und allem voran zur Forschung sind wirklich gut geschrieben. Der arrogante Laborchef kommt gut rüber und man schmunzelt immer wieder. SETTING Coole Idee das Spiel 1979 starten zu lassen. So wirkt der Fortschritt deutlicher, da man mit vergleichsweise altertümlichen Waffen in den Kampf zieht. das ganze Artwork ist dadurch sehr retro. Zum Beispiel stehen im Kommandozentrum Röhrenbildschirme herum. Das Setting wirkt sich auch schön auf die Forschungskette aus. Der beste Moment bisher war die Ingame-Erfindung des Internets. STRATEGISCHE KARTE Die größten Unterschiede zu XCOM: Enemy Unknown zeigen sich in der Organisation der verschiedenen Jäger und der Notwendigkeit, viele Luftstützpunkte zu bauen. Die Platzierung ist wichtiger. Dazu kommen Außerirdische Jäger, die zB eure Dropships mitsamt der Crew vom Himmel schießen (Viel Spaß beim Iron Man Mode). Auch hier geht alles gut von der Hand. Die Übersicht ist klasse. BASENBAU Wie gehabt. Nur kann man Gebäude drehen, was sehr praktisch beim Basenbau-Tetris ist. Topp: das storage-management wurde entfernt. Man braucht nicht mehr endlose Lager in der Mainbase und hortet im Grunde nur noch Rohstoffe. TAKTISCHER KAMPF Endlich wieder "richtiger" Rundenkampf. Super gemacht: Die Soldaten können sich synchron bewegen, das spart Zeit. Aliens werden bei Kontakt direkt markiert. Ansonsten gibt es die alten Schussmodi snap, aimer und burst. Dazu kommt "normal". Man hat immer einige Auswahl. Dazu kommt ein Deckungssystem mit prozentualer Deckung. Es macht auch einen höllen Spaß, mit der Pulse Cannon ganze Häuserzüge zum Einsturz zu bringen oder einsame Aliens mitten im Kornfeld platzen zu lassen. Dummerweise brennt hinterher der ganze Spaß und man muss außen herum laufen. Rauchgranaten retten einem oft einmal den Hintern. Interessant gemacht ist auch der Sturm von UFOs. Sehr anspruchsvoll. Plant man hier schlecht, stirbt einem schneller die halbe Crew als man "shit" schreien kann, wenn's wieder mal auf 5 time units nicht reicht. Generell: Granaten sind ein wichtigeres, taktisches Instrument geworden. Gerade mit Flashbangs lässt sich sehr viel Risikominimierung betreiben. Auch hier ist die Grafik der Charaktere manchmal etwas daneben. Einige Aliens sehen beispielsweise aus, als hätten sie blaue Pullis aus Star Trek Classic an. Kann man aber damit leben - sobald man die erste Ladung Plasma abbekommt, lacht man nicht mehr über die dämlichen, dürren Viecher. SOUNDTRACK Kommt ans Original ran. Sehr gut geschrieben, stimmungsvoll und nie nervig oder aufdringlich. Gut gemacht! FAZIT Das Teil ist genial geworden - von vorne bis hinten. Natürlich gibt's ein paar raue Kanten, das ist normal bei solch einem Projekt. Ein wenig sollte noch am Balancing geschraubt werden. Beispielsweise erscheinen wochenlang manchmal keine UFOs und auf einen Schlag dann 6-7 Stück. Das packt man nicht und bekommt den Frack voll - neu laden hilft, dann verteilen sie sich angenehmer. Allerdings ist das Gejammer auf hohem Niveau. Am Ende bekommt man für rund 23 Euro ein sehr spaßiges Sammelsrurium mehrer Genres zu einem "Planetary Defense Simulator" vermischt. Wer auch nur entfernt was mit XCOM: Enemy Unknown und Terror from the Deep anfangen konnte, sollte nicht länger nachdenken und Goldhawk die Kohle in den Rachen werfen. Die Jungs und Mädels haben es wirklich verdient. Vermutlich deutlicher, als man es am fertigen Produkt ablesen kann. 8.5 von 10 Punkten (wenn's denn in einer Skala von 1-10 ausgedrückt werden muss) Viel Spaß! :)
👍 : 30 | 😃 : 0
Positiv
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